Manfred Kielnhofer
Atelier, Studio: Galerie ARTPARK Lenaupark City Hamerlingstrasse 42, A-4020 Linz Tel.: 0043-(0)732-946726, Mobil: 0043-(0)680-1231059 Internet: www.kielnhofer.com, www.timeguards.com e-mail: manfred@kielnhofer.at Geburtsdatum: 28. Jänner 1967 Geburtsort: Haslach a.d. Mühl OÖ |
| Ausbildung: Werkmeister Betriebstechnik 1989, Höhere Technische Bundeslehranstalt Linz, Matura 1995.Seit 1998 als freischaffender Künstler im Bereich Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Multimedia und in der Konzeptkunst tätig. Er hat schon früh über Technik und Design den Zugang zur bildnerischen Kunst erschlossen. |
| 2000 Studienaufenthalt USA New Yok, Miami 2005 Stipendium des Landes OÖ: Atelier im Egon Schiele Art Centrum Krummau CZ 2005 Gründer und Obmann der Galerie Artpark in Linz, Fotopark 2006 2007 Internationales Symposium – Egon Schiele Art Centrum – Cesky Krumlov 100 Jahre nach Egon Schiele 2008 Ossana Italia, 11th edition of the international symposium of sculpture on wood |
| Ausstellungen: 2009 Galerie Seywald Salzburg 2008 Kunstgarten Graz, Kunst am Bau Dianabad Wien, 2007 Die Wächter der Zeit / Timeguards auf Tournee 2006 Gründung Fotopark Linz, Konzept Integrationsweltkugel auf Tournee 2005 Gründung der Galerie Artpark Linz, Kunst in der Natur / Land-Kultur-Projekt Enns 2004 Galerie der Gruppe Generali, Galerie Brauhaus Freistadt 2004, Kunst am Bau / Fassadengestaltung in Traun, 2003 Airportcenter Salzburg 2002, Rosengarten Pöstlingberg Linz, Schloss Ennsegg 2002 Giga Galerie Ansfelden, Schloss Ennsegg, Arkade Linz, Atrium Linz, Filmproduktion Schattenperformance Hauptplatz Linz, Größtes Kinderbild der Welt 2001 Mitglied der Galerie Linzer Kunstclub |
| Ausstellungsbeteiligungen: 2009 ArtVilnius, European Cultural Capital 2009, Artpark Linz, berlin-arttower, Schloss Steyregg 2008 Galerie Artpark Linz, Galerie Fontaine Amstetten, Black Box Gallery Copenhagen / Linz, Galerie Kunst und Handel Graz 2007 Galerie Forum Wels , Skulpturengarten Artpark, Egon Schiele Art Centrum CZ 2006 Skulpturengarten Artpark, Fotopark 2005 Synagoge Krumlov CZ, Galerie Artpark Linz 2003 Seeschloss Ort Gmunden (Europäischer Kunstkreis), Rathaus Linz 2002 Citygalerie Linz, Kunstmesse Salzburg, Internationale Kunstmesse Wien art vienna 2001 Gallery Tampere Finnland, Galerie Linzer Kunstclub 2000 Allerton Art Gallery New York (USA-Studienaufenthalt) 1999 Mitglied der Galerie Linzer Kunstclub |
| Publikationen: Kalender Kunst & Schönheit 2004/2005/2006/2007, Artpark präsentiert Manfred Kielnhofer 2005/2006, Artpark Skulpturengarten 2006/2007, Artpark present the timeguards 2008, Postkarte/Folder – Egon Schiele Art Centrum 2008, ArtVilnius, European Cultural Capital 2009, The new Artbook TimeGuards 2008 |
| Text und Kritik: www.artdaily.com, www.vietnamfineart.com.vn, www.mak.at/design, Auslandskultur, Egon Schiele Zentrum CZ, Basis-Wien, Ideenreich, artfacts.net, artprice.com, MutualArt.com, kunstaspekte.de, Künstlerlexikon art4public, Vernissage Kunstmagazin 10/2008, Vernissage Kunstmagazine 4/2008, Linz Aktiv 10/2008, Oestereichjournal 8/2008, S/T/A/R-Wien Sammlung im Artpark 09, wikipedia, art-report.com, vanarte.ch, wikipedia, pappfuniture, archive.org, auteno.com, expertise_kielnhofer, appendix, artlyst |
| Archiv der Kunstprojekte von Manfred Kielnhofer: www.artpark.at/kind www.artpark.at/feld www.artpark.at/enns www.artpark.at/design www.artpark.at/ennsegg www.artpark.at/rosengarten Vertreten duch: Galerie Artpark, Fotopark, german-art-project |
| Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeiten von Manfred Kielnhofer. Die Formen des menschlichen Körpers, sowohl in Ruhe als auch in Bewegung, betrachtet der Künstler aus den unterschiedlichsten Perspektiven und hält sie für sein Publikum fest. Die jüngsten Arbeiten verlassen die Körperlichkeit und hinterfragen Entstehung, Ursprung und Urknall. Durch das “Verfließen” von Farbe wird eine Distanz zum Gegenständlichen erzeugt. Es entstehen abstrakte Bildkompositionen, die die Urgewalt unserer Entstehungsgeschichte in individuellen Einzelstücken sichtbar und fühlbar machen. Jede Darstellung besitzt ihren eigenen Charakter und stellt somit ein Einzelstück dar. Durch die Einbeziehung des Umfeldes und der beeinflussenden Faktoren setzt sich Kielnhofer verstärkt mit den “Raumkonzepten” auseinander. Es gilt die Architektur zu entdecken und zu inszenieren. |
| Gespenstische Wächter der Galerie Artpark
Stephen Sokoloff Manfred Kielnhofer mit seinen Wächterfiguren im Artpark. Die geisterhaften Figuren von Manfred Kielnhofer scheinen grenzenlos traurig zu sein. Was geht in diesen lebensgroßen Polyester-Plastiken eigentlich vor? Beweinen sie ihre Geliebten, meditieren sie oder wollen sie uns vor etwas warnen? Sollen sie Ehrfurcht, Angst oder Mitgefühl in uns hervorrufen? Der Künstler jedenfalls weigert sich, seine Absichten zu offenbaren und wer es wagt, unter die Hüllen der Wächter zu blicken, entdeckt nur gähnende Leere. Bild aus Blüten Die faltenreichen Gewänder erinnern uns vage an die gemeißelte oder gegossene Kleidung von Rodin-Skulpturen. Die ersten dieser geheimnisvollen Wesen waren grau, die jüngste Generation präsentiert aber helle Farben und fröhliche Muster. Kielnhofer hat nun vor, einige mit Innenbeleuchtung auszustatten. Um ihre Zeitlosigkeit zu betonen, fotografierter sie vor historischen Bauten, wie vor dem Schloss Schönbrunn, und vor modernen Hochhäusern. Er stellt sie genauso auf dem Linzer Pöstlingberg, wie auch tief unten im Salzbergwerk von Altaussee zur Schau. Diese Aufnahmen entstehen meistens zu nächtlicher Stunde. Manfred Kielnhofer, 41, ist Eigentümer der Galerie Artpark in Linz und abstrakter Maler. Unter seiner Leitung schufen 1.500 junge Schützlinge das größte Kindergemälde der Welt mit 3.300 Quadratmetern. Eine weitere gigantische Schöpfung des Künstlers mit 40.000 Quadratmetern bestand aus Sonnenblumen und anderen Pflanzen, die er mitten in einem Getreidefeld angebaut hatte. Am besten konnte man sie aus der Luft beobachten. Bevor sie aber aufblühten, flog sein Pilot in die Sommerferien, und als er zurückkehrte, hatte sie der Bauer bereits abgeerntet. 1995 absolvierte Kielnhofer sein Maschinenbau- Studium an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Linz. Zuerst entwarf er Walzwerke, dann aber, da ihn vor allem ästhetische Objekte faszinierten, setzte er sich mit Möbeln auseinander. Schließlich landete er bei der Bildenden Kunst. Netzwerk Artpark Seit 2005 ist er Obmann der von ihm gegründeten Galerie Artpark. Den 1.200 Quadratmeter großen Raum stellt die Bauunternehmer-Familie Brandstätter zur Verfügung. KünstlerInnen, die zu dieser Gemeinschaft gehören und bei anfallenden Arbeiten Hand anlegen, erhalten bevorzugt Gelegenheit, eigene Werke teilweise sogar langfristig zu zeigen. Die Galerie Artpark betreibt auch einen regen Austausch mit Kunsthandlungen und Museen in anderen Städten. Damit bekommen angehende MalerInnen und PlastikerInnen „einen Fuß in den Ausstellungszirkus“, wie Kielnhofer es formuliert. Skulpturengarten Eine Besonderheit der Galerie ist der heterogene Skulpturengarten auf der Dachterrasse. Dort wetteifern Wächterfiguren und eine überdimensionierte Venus von Willendorf mit einer Lichtinstallation und diversen Metallplastiken. Bei einer feierlichen Eröffnung finden jedes Jahr ein bis zwei neue Werke Aufnahme in diese Sammlung. Gleichberechtigte Kunstformen Das Angebot der Galerie Artpark ist vielschichtig. Im Studio können FotografInnen neue Verfahren erlernen. In der Galerie veranstalten TänzerInnen der Kunstuniversität Vorführungen und organisieren Workshops mit international berühmten KollegenInnen. Bei Vernissagen sorgen drei Jazzmusiker für akustische Untermalung. Im Sommer stand der polnische Grafiker Robert Olszowski im Mittelpunkt einer Ausstellung. Seinen Geflechten von Linien entwachsen Gesichter von Männern und Frauen mit und ohne Brille nach oben, unten, rechts und links. Sie sind fast so dicht beisammen wie Blätter im Urwald. Diese eigenwillige Anordnung der Menschenköpfe mag zwar bizarr erscheinen, erzeugt aber eine magnetische Anziehungskraft. In der Welt der Kunst finden Olszowskis Werke große Anerkennung. |
| Technik, Architektur und Design öffnete den Zugang zur bildnerischen Kunst. Frühwerke KFZ-Design 1985, die ersten eigenen Autos wurden bis zur Unkenntlichkeit umgebaut. |
Reflektierende, fluoreszierende und nachleuchtende Lichtskulpturen |
Der Film entstand im Zuge eines Projektes des Ars Electronica 2002. Body Movies – Relational Architecture # 6 Rafael Lozano-Hemmer/MEX/CDN |
| The focus of my art is the peculiarities of the human nature. As an artist, the natural form and movement of the human body poses me a great deal of challange. The different perspectives and points of view is what I aim to capture and display in my work and foresee it my personal touch. My latest works have been in the abstract form which I meen to display with a collage of coulours whereby I obtain a certain distance to the object. Each and every one of my paintings is individual in character and presentation. |
| SPOOKY SENTINELS Stephen SokoloffArrayed in a semicircle, Manfred Kielnhofer’s ghostly “time guardians” seem to have abandoned themselves to infinite sadness. What do the life-sized polyester figures represent? Are they bereaved women, meditating monks or nuns or premonitory spirits sent to warn us of impending dangers? Are they supposed to inspire awe, compassion or fear? The artist refuses to tell us why he created them and if we dare to peer inside their cloaks we discover only black emptiness. The garments with their many folds are vaguely reminiscent of those sculpted by Rodin. Although the first ones Kielnhofer molded were gray and drab, many of the newer generation display bright colors and cheerful patterns. The artist now plans to equip some of them with interior lighting. To emphasize their timelessness he photographs them in front of both ancient castles and modern high-rises, usually at night. Manfred Kielnhofer, 41, has been operating the gallery “Art Park” in Linz, Austria, since 2005. He is an abstract painter who used a naked female body as a “canvas” for one of his best works. Under his guidance 1,500 eager youngsters produced the largest children’s painting in the world (3,300 m²), which was displayed at many different places in Austria. Another of his gigantic masterpieces (40,000 m²) was composed of sunflowers and other herbs which had been planted in the middle of a field of grain near the city of Enns. It could be best viewed from the sky, but unfortunately the pilot Kielnhofer hired decided to fly off on vacation before most of its “pixels” had blossomed and the farmer had to harvest the creation before he returned.Contact: galerie@artpark.atGespenstische Wächter der Galerie Artpark Stephen Sokoloff Manfred Kielnhofer mit seinen Wächterfiguren im Artpark. Die geisterhaften Figuren von Manfred Kielnhofer scheinen grenzenlos traurig zu sein. Was geht in diesen lebensgroßen Polyester-Plastiken eigentlich vor? Beweinen sie ihre Geliebten, meditieren sie oder wollen sie uns vor etwas warnen? Sollen sie Ehrfurcht, Angst oder Mitgefühl in uns hervorrufen? Der Künstler jedenfalls weigert sich, seine Absichten zu offenbaren und wer es wagt, unter die Hüllen der Wächter zu blicken, entdeckt nur gähnende Leere. Bild aus Blüten Die faltenreichen Gewänder erinnern uns vage an die gemeißelte oder gegossene Kleidung von Rodin-Skulpturen. Die ersten dieser geheimnisvollen Wesen waren grau, die jüngste Generation präsentiert aber helle Farben und fröhliche Muster. Kielnhofer hat nun vor, einige mit Innenbeleuchtung auszustatten. Um ihre Zeitlosigkeit zu betonen, fotografierter sie vor historischen Bauten, wie vor dem Schloss Schönbrunn, und vor modernen Hochhäusern. Er stellt sie genauso auf dem Linzer Pöstlingberg, wie auch tief unten im Salzbergwerk von Altaussee zur Schau. Diese Aufnahmen entstehen meistens zu nächtlicher Stunde. Manfred Kielnhofer, 41, ist Eigentümer der Galerie Artpark in Linz und abstrakter Maler. Unter seiner Leitung schufen 1.500 junge Schützlinge das größte Kindergemälde der Welt mit 3.300 Quadratmetern. Eine weitere gigantische Schöpfung des Künstlers mit 40.000 Quadratmetern bestand aus Sonnenblumen und anderen Pflanzen, die er mitten in einem Getreidefeld angebaut hatte. Am besten konnte man sie aus der Luft beobachten. Bevor sie aber aufblühten, flog sein Pilot in die Sommerferien, und als er zurückkehrte, hatte sie der Bauer bereits abgeerntet. 1995 absolvierte Kielnhofer sein Maschinenbau- Studium an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Linz. Zuerst entwarf er Walzwerke, dann aber, da ihn vor allem ästhetische Objekte faszinierten, setzte er sich mit Möbeln auseinander. Schließlich landete er bei der Bildenden Kunst. Netzwerk Artpark Seit 2005 ist er Obmann der von ihm gegründeten Galerie Artpark. Den 1.200 Quadratmeter großen Raum stellt die Bauunternehmer-Familie Brandstätter zur Verfügung. KünstlerInnen, die zu dieser Gemeinschaft gehören und bei anfallenden Arbeiten Hand anlegen, erhalten bevorzugt Gelegenheit, eigene Werke teilweise sogar langfristig zu zeigen. Die Galerie Artpark betreibt auch einen regen Austausch mit Kunsthandlungen und Museen in anderen Städten. Damit bekommen angehende MalerInnen und PlastikerInnen „einen Fuß in den Ausstellungszirkus“, wie Kielnhofer es formuliert. Skulpturengarten Eine Besonderheit der Galerie ist der heterogene Skulpturengarten auf der Dachterrasse. Dort wetteifern Wächterfiguren und eine überdimensionierte Venus von Willendorf mit einer Lichtinstallation und diversen Metallplastiken. Bei einer feierlichen Eröffnung finden jedes Jahr ein bis zwei neue Werke Aufnahme in diese Sammlung. Gleichberechtigte Kunstformen Das Angebot der Galerie Artpark ist vielschichtig. Im Studio können FotografInnen neue Verfahren erlernen. In der Galerie veranstalten TänzerInnen der Kunstuniversität Vorführungen und organisieren Workshops mit international berühmten KollegenInnen. Bei Vernissagen sorgen drei Jazzmusiker für akustische Untermalung. Im Sommer stand der polnische Grafiker Robert Olszowski im Mittelpunkt einer Ausstellung. Seinen Geflechten von Linien entwachsen Gesichter von Männern und Frauen mit und ohne Brille nach oben, unten, rechts und links. Sie sind fast so dicht beisammen wie Blätter im Urwald. Diese eigenwillige Anordnung der Menschenköpfe mag zwar bizarr erscheinen, erzeugt aber eine magnetische Anziehungskraft. In der Welt der Kunst finden Olszowskis Werke große Anerkennung. |
| Mother Earth A Projekt created by Martina Schettina and Manfred Kielnhofer for Art Vilnius 2009 |
Nur für die Redaktion: www.kielnhofer.at/press
alle diese Fotos sind für Redaktionsberichte freigegeben. (kostenlos)
timeguards Manfred Kielnhofer / Film: Walter Thaller

