Catherine Pandora

Catherine Pandora

Nach dem Studium an der Sorbonne hat die gebürtige Pariserin Catherine Pandora durch Aufenthalte u.a. in Australien, Thailand, Indonesien und Ägypten viele Einflüsse in sich aufgenommen, die zu einer universellen Bildersprache geführt haben.

Dahinwachsende, organisch wirkende Strukturen, filigran und redundant wie DNS-Ketten, mit jeder Windung und Verzweigung neue Möglichkeiten erschließend, sind die Bilder der Französin Catherine Pandora Zeichen von intellektueller Akribie und Fließenlassen in ein organismisches Universum. Überraschend von einer Ebene in die andere gleitend, begeben wir uns wie Höhlenforscher in verführerische Räume und Untiefen.

Wer schon einmal in einer Tropfsteinhöhle war, kennt das Gefühl, dass alle dort “zufällig” gewachsenen Formationen an Bekanntes und Sinnhaftes erinnern, sodass sie sogar Namen und Geschichten bekommen und neugierig machen auf die nächste Höhle. Geschichten erzählen – auch das ist eine unübersehbare Passion von Catherine Pandora. Material hat sie genug mitgebracht von ihren Reisen.

Auch Wien, wo sie nun schon seit mehreren Jahren wohnt, hinterlässt seine kulturellen und inhaltlichen Spuren. Und auch ihre Geschichten, ihre Gedichte, ihre Sätze wachsen organisch dahin, ergeben unerwartete Einblicke in seelische Vorgänge frei und machen neugierig, was wohl hinter der nächsten Biegung sein mag. Die Geschichten haben einen direkten Fluss in die Bilder – die pflanzenartig anmutenden Strukturen entstehen aus den Resten von Kaffee und Rotwein, die den kreativen Prozess begleiten und beenden.
www.catherinepandora.tk